Herz Jesu in Schildgen

 

Dieses Kleinod war mir völlig unbekannt; nie hatte ich davon gehört. Eines Tages luden mich Freunde zu einer Besichtigung ein, und ich war auf der Stelle begeistert. Was für eine Kirche!

 

Herz Jesu in Schildgen, Der Altarturm mit der Krone für „Christus König“, Photographie von H. M. Knechten

Die Ortschaft

Der Flurname Schildgen (sprich: Schildchen, im Bergischen Land: Schildschen) leitet sich von der Lage des Ortes ab, er liegt nämlich wie ein gewölbter, dreieckiger Schild auf einer Anhöhe.

Bis 1974 gehörte er zu Odenthal und seit 1975 zu Bergisch Gladbach. Im Jahre 1830 zählte der Hof Nittum als ältester Siedlungskern 129 Einwohner. Im Jahre 2017 waren es in ganz Schildgen 6222 Einwohner.

Als Hauptverkehrsstraße führt mitten durch Schildgen die Altenberger-Dom-Straße.

Der Hügel, auf dem sich heute die Katholische Pfarrkirche erhebt, diente der Gemeinde Odenthal als Hinrichtungsstätte. Für 1602 sowie für 1612 und 1613 sind insgesamt vier Hexenverbrennungen bekannt.