Inhalt

Einführung. 1

Genesis, erstes Kapitel 3

Die äthiopische Schrift 4

Zur äthiopischen Grammatik. 7

Geschichten der vierzig Mönche. 10

Die altäthiopische Sprache (Geʿez) 12

Die neuäthiopische Sprache (Amharisch) 13

Die äthiopische Kirche. 14

Landeskunde Äthiopiens 16

Kulturgeschichte Äthiopiens 16

Ausstellungen. 17

Das äthiopische Priesterseminar 17

 

 

Äthiopisch

 

Einführung

Im 3. Jahrtausend vor Christus knüpften die Ägypter unter Pharao Pepi II. Beziehungen zu Äthiopien an, das sie Kusch nannten und das damals zu Nubien gehörte.

Sie suchten in dem Lande Punt Gold, Edelsteine, Weihrauch und Myrrhe. Punt ist das legendäre Land Gottes, das an der Küste Somalias oder Eritreas vermutet wird.

Ab 200 vor Christus legten die Ptolemäer entlang des Roten Meeres Häfen an. Dorthin brachten die Einheimischen Elfenbein, Felle, Federn und Elefanten als Tauschobjekte.

Die Kultur Äthiopiens hatte ihren Ursprung in Südarabien, das von Äthiopien nur durch das Rote Meer getrennt war. Allerdings war sie nie ein Ableger der sabäischen Kultur, sondern ging von Anfang an eigene Wege.

In Äthiopien wurden Tempel und Paläste erbaut sowie Bewässerungsanlagen und Staudämme errichtet. Die Priesterkönige verehrten Schutz- und Naturgeister. Der Mondgott wurde unter dem sabäischen Namen Almaqah als Hauptgott in Aksum verehrt. Sein Totemtier war der Steinbock.

Die Drachensage ist eine Rückerinnerung an jene Zeit, als die Menschen den Riesenechsen schutzlos ausgeliefert waren.

Frumentius aus Tyrus erlitt an der Küste des Roten Meeres Schiffbruch. Er wurde Sekretär des Königs Ezana, der im Jahre 328 an die Regierung gekommen war, und konnte ihn zum Christentum bekehren. Frumentius starb als erster Bischof von Aksum um das Jahr 383.

Die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche trägt in ihrem Namen das Bekenntnis zur einen (tewahedo) Natur Christi. Gottheit und Menschheit sind in ihm geeint, während das Konzil von Chalkēdōn im Jahre 451 zwei Naturen in einer Person definierte, die unvermischt und ungetrennt sind. Chalkēdōn gehört heute zu Istanbul (türkisch: Kadıköy).

Äthiopier bedeutet: (Ein Mensch mit einem von der Sonne) verbrannten Gesicht. Dies war die Bezeichnung der Griechen für die dunkelhäutige Bevölkerung Äthiopiens: αἴϑω aíthō– ich brenne; ὤψ ōps – Gesicht.

In Äthiopien gibt es neunzig verschiedene Sprachen. Die Staatssprache ist Amharisch. Dies ist eine südäthiosemitische Sprache aus der Region Amhara, die seit dem 13. Jahrhundert als lesana negus (Sprache des Königs) bezeugt ist.

Das Altäthiopische (geʿez) ist eine nordäthiosemitische Sprache. Sie wird ausschließlich als Kirchensprache verwendet. Die ältesten erhaltenen Texte sind aksumitische Inschriften aus der Zeit vor der Annahme des Christentums durch König Ezana im vierten Jahrhundert. Aksum war die Hauptstadt des altäthiopischen Reiches.

Mit geʿez (Wanderung; frei) wird die Sprache der Gewanderten, der Freien bezeichnet. Dies geht auf die Migration von Südarabien (heute: Jemen) auf die andere Landseite des Roten Meeres zurück. Diese Wanderung wurde als Befreiung empfunden.

Genesis, erstes Kapitel

 

Genesis, erstes Kapitel, in: Grammatica Æthiopica, Georg Friedrich Franz Praetorius (1847-1927), Porta linguarum orientalium, Band VII, Karlsruhe und Leipzig 1886, Chrestomathia, 31.

Die äthiopische Schrift

Jeder Orientalist bricht in frenetischen Jubel aus, wenn er eine semitische Schrift findet, welche auch die Vokale angibt, wie Akkadisch oder Äthiopisch, und nicht nur die Konsonanten, wie im Altsüdarabischen, Arabischen, Aramäischen, Hebräischen, Mandäischen, Phönizischen, Syrischen oder Ugaritischen.

Der Jubel verebbt jedoch und schlägt in blankes Entsetzen um angesichts der 859 mesopotamischen Keilschriftzeichen, der immerhin 276 Zeichen des Amharischen und der 202 Zeichen des Altäthiopischen.

Die akkadischen und äthiopischen Zeichen werden waagerecht von links nach rechts geschrieben, während die übrigen semitischen Schriften von rechts nach links verlaufen.

 

182 altäthiopische Schriftzeichen, in: Grammatica Æthiopica, Georg Friedrich Franz Praetorius, Porta linguarum orientalium, Band VII, Karlsruhe und Leipzig 1886, 4f.

 

Zwanzig ŭ-haltige Zeichen, in: Grammatica Æthiopica, Georg Friedrich Franz Praetorius, Porta linguarum orientalium, Band VII, Karlsruhe und Leipzig 1886, 11f.

 

Zur äthiopischen Grammatik

Der Mittelpunkt jeder Grammatik einer semitischen Sprache ist das Verbum. Die Wurzel eines Verbums weist normalerweise drei Konsonanten auf.

Die Präfixkonjugation drückt Präsens und Futur aus, während die Suffixkonjugation beim Perfekt verwendet wird.

 

August Dillmann (1823-1894), Grammatik der äthiopischen Sprache, Leipzig 21899, 128.

 

Unregelmäßigkeiten gibt es im Altäthiopischen bei der Verdopplung des mittleren Konsonanten, bei Gutturalen sowie bei w- und y-haltigen Verben.

 

Verben mediæ w, in: Grammatica Æthiopica, Georg Friedrich Franz Praetorius, Porta linguarum orientalium, Band VII, Karlsruhe und Leipzig 1886, Paradigmata, 13.

Die Laryngale werden im Altäthiopischen zwar noch geschrieben, aber nicht mehr ausgesprochen.

Im Altsüdarabischen gab es noch drei genera, während das Altäthiopische nur Reste der Femininformen aufweist. Im allgemeinen jedoch ist das genus weggefallen.

Das Kasussystem ist nur noch rudimentär vorhanden: Der Akkusativ endet auf -a oder -ha. Der Genitiv wird durch die direkte Verbindung (status constructus) oder durch die Partikel zǝ (der/die/das von) ausgedrückt.

Die Wortstellung ist meist: Verb – Subjekt – Objekt.

Der Wortschatz weist griechische (infolge der Christianisierung) und später amharische Lehnwörter auf.

Geschichten der vierzig Mönche

Dieses Werk enthält Berichte über das Leben, die Askese, die Art des Gebetes und die Werke von Mönchen in der ägyptischen Wüste Natrun. Es versteht sich als Fortsetzung der Apophthegmata Patrum und steht in der Tradition der Historia monachorum in Ǣgypto (spätes 4. Jahrhundert). Verwandt ist auch die Historia Lausiaca von Palladios (um 364 - um 430). Demut, Geduld, Nächstenliebe und Verzicht stehen im Mittelpunkt.

Quadraginta historiæ monachorum 1, herausgegeben von Victor Arras, Corpus scriptorum christianorum orientalium, Band 505, Scriptores æthiopici, Band 85, Löwen 1988, 1

Quadraginta historiæ monachorum 1, übersetzt von Victor Arras, Corpus scriptorum christianorum orientalium, Band 505, Scriptores æthiopici, Band 85, Löwen 1988, 1.

Die altäthiopische Sprache (Geʿez)

Altäthiopische Lehrbücher

·     Early Ethiopic. An Introduction with Exercises, Robert D. Holmstedt, Wilmore, Kentucky 2024.

·     Geʼez [Geʿez] Language for Beginners, Memhir Melaku A. Besetegn, Erfurt 22025.

·      Introduction to Classical Ethiopic, Thomas Oden Lambdin (1927-2020), Harvard Semitic Studies, Band 24, Ann Arbor, Michigan 1978.

Altäthiopische Wörterbücher

·      Comparative Dictionary of Geʿez. (Classical Ethiopic). Geʿez-English / English- Geʿez with an index of the Semitic roots, Wolf Leslau (1906-2006), Wiesbaden 2006.

·     Lexicon linguæ Æthiopicæ cum indice Latino, Christian Friedrich August Dillmann, Leipzig 1865; Osnabrück 1970.

·      Supplément au Lexicon linguæ Æthiopicæ de August Dillmann (1865) et édition du lexique de Juste dʼUrbin (1850-1855), Sylvain Grébaut, Paris 1952.

Altäthiopische Grammatiken

·      Altäthiopisch. Grammatik des Geʿez mit Übungstexten und Glossar, Josef Tropper und Reinhard G. Lehmann, Elementa Linguarum Orientis, Band 2, Münster 2002.

·      Altäthiopische Studiengrammatik, Stephan Procházka, Orbis Biblicus et Orientalis. Subsidia linguistica, Band 2, Freiburg im Üechtland und Göttingen 2004.

·      Das Verbalsystem des Altäthiopischen, Stefan Weniger, Wiesbaden 2001.

·     Grammatica æthiopica, Hiob Ludolf (1624-1704), Frankfurt am Main 1702; neu herausgegeben von Burchard Brentjes und Karl Gallus, Halle an der Saale 1986.

·      Grammatica æthiopica cum paradigmis, literatura, chrestomathia et glossario, Georg Friedrich Franz Praetorius, Porta linguarum orientalium, Band 7, Karlsruhe und Leipzig 1886.

·     Grammatik der äthiopischen Sprache, Christian Friedrich August Dillmann und Carl Christian Ernst Bezold (1859-1922), Leipzig 1857; Leipzig 21899; Graz 31959.

Altäthiopische Texte

·      Chrestomathia æthiopica, August Dillmann, Leipzig 1866.

·      Fidalāt be-ḥādis belḥāt beḥāda samun, Kidānamāryām Zarʼezgi, Āsmarā (Eritrea) 22003. (Lesestücke zum äthiopischen Alphabet und zu den äthiopischen Zahlen).

·      Gĕʿĕz mamāriyā maṣḥaf, Amsālu Aklilu, Addis Abeba 2010. (Altäthiopisches Textbuch).

Die neuäthiopische Sprache (Amharisch)

Neuäthiopische Lehrbücher

·      Lehrbuch der amharischen Sprache, Renate Richter, Leipzig 21994.

·      Sälam! Lehr- und Arbeitsbuch Amharisch, Tamara Prischnegg, 2 Bände, Hamburg 2024.2026.

Neuäthiopische Wörterbücher

·      Deutsch-Amharisch. Amharisch-Deutsch. Ein Wörterbuch, Fekadu Bekele und Bosena Negussie, Berlin 2006.

·      Lernwortschatz Wörterbuch Deutsch-Amharisch-Englisch, Marlene Schachner und Edouard Akom, Norderstedt 2016.

·      Thematischer Grundwortschatz Amharisch-Deutsch. Thematisches Lern- und Nachschlagebuch, Band 1, Noor Nazrabi, Hamburg 2016.

·      Wörterbuch Deutsch-Amharisch-Englisch, Dawit Berhanu, Hamburg 2000.

Neuäthiopische Sprachführer

·      Deutsch-amharisches Gesprächsbuch, Renate Richter und Mulugeta Eteffa, Wiesbaden 1994.

·      Sprachreiseführer Deutsch-Amharisch. Eine Begegnung mit Äthiopien, Ketsela Wubneh-Mogessie, Stuttgart 2015.

Neuäthiopische Textbücher

·      Amharic Textbook, Wolfgang Leslau, Wiesbaden 1967.

·      Die unauffindbare Nadel. Amharisch-deutsche Lesematerialien, Girma Awgichew Demeke und Ronny Meyer, University of Leipzig Papers on Africa. Language and Literatures, Band 21, Leipzig 2004.

Äthiopische Sprachen

·      Grammatical and Sociolinguistic Aspects of Ethiopic Languages, Studies in Language, Derib Ado und Almaz Wasse Gelagay, Culture and Society, Band 48, Amsterdam 2021.

·      The Oxford Handbook of Ethiopian Languages, Ronny Meyer, Bedilu Wakjira und Zelealem Leyew, Oxford 2023.

Die äthiopische Kirche

Äthiopische Kirchengeschichte

·      Christentum am Roten Meer, Franz Altheim (1898-1976) und Ruth Altheim-Stiehl (1926-2023), 2 Bände, Berlin 1971.1973.

·      Steh auf und geh nach Süden. 2000 Jahre Christentum in Äthiopien, Annegret Marx, Tübingen 2007.

Die äthiopische Bibel

·      Biblia Veteris Testamenti Æthiopica, August Dillmann, 5 Bände in 6 Büchern, Leipzig 1853.1861.1871.1894.

·      Ascensio Isaiæ æthiopice et latine, August Dillmann, Leipzig 1877.

·      Ethiopic New Testament, London 1957. (Übersetzung in die amharische Sprache).

·      Liber Henoch aethiopice, August Dillmann, Leipzig 1851.

·      Parabiblica Æthiopica. Editiones et studia, Jan Dochhorn, Parabiblica, Band 4, Tübingen 2025.

·      The Ethiopian Commentary on the Book of Genesis, Mersha Alehegne, Äthiopistische Forschungen, Band 73, Wiesbaden 2011.

·      Die vollständige äthiopische Bibel auf Deutsch, Matthias Ehrenwald, Torrazza Piemonte (Turin) 2025.

·      Mezmure Dawit. The Psalms of David. Bilingual Edition:  Amharic & English, HaGeez, Erfurt 2025.

Liturgische Texte Äthiopiens

·      Liturgy Book of Ethiopian Orthodox Tewahedo Church, Ras Tafari, North Charleston, South Carolina 2012.

·      LʼOrdinario e quattro anafore della Messa etiopica in occasione del 50. anniversario di fondazione del Pontificio Collegio Etiopico, Vorwort von Abba Adhanom Sulù, Rom 1969.

Zur äthiopischen Spiritualität

·     Äthiopien erhebe seine Hände zu Gott! Die äthiopische Kirche in ihren Bildern und Gebeten, Lothar Heiser (1934-2022), Koinonia, Band 49, St. Ottilien 2000.

·      La spiritualità etiopica, Osvaldo Raineri, La spiritualità cristiana orientale, Band 1, Rom 1996 (Texte von und über Gadla Ṣādqān, Habta Māryām, Iyāsu, Anania und Abrānyos).

Äthiopische Mönche

·      Atti di Abuna Abrānyos, santo Eritreo (1633-1718), Osvaldo Raineri, Atti della Academia Nazionale dei Lincei. Memorie. Classe di Scienze Morali, Storiche e Filologiche 8, 26, 4, Rom 1983, 416-646.

·      Atti di Anania, santo monaco etiopico del XVI secolo, Osvaldo Raineri, in : Ephemerides liturgicæ 104 (1990), Heft 1, 65.

·      Atti di Hābtā Maryām (1497) e di Iyāsu (1508), santi monaci etiopici, Osvaldo Raineri, Orientalia Christiana Analecta, Band 235, Rom 1990.

Monastische Literatur in Altäthiopisch

·      Geronticon, Victor Arras, 2 Bände, Corpus scriptorum christianorum orientalium, Band 476f, Scriptores aethiopici, Band 79f, Löwen 1986.

·      Quadraginta historiæ monachorum, Victor Arras, 2 Bände, Corpus scriptorum christianorum orientalium, Band 505f, Scriptores æthiopici, Band 85f, Löwen 1988

Landeskunde Äthiopiens

·      Äthiopien, Katrin Hildemann und Martin Fitzenreiter, Hohenthann 1999; Bielefeld 2002; 2004; 2013; 2017.

·      Äthiopien, Heiko Hooge, Dormagen 32015.

·      Äthiopien. Kunst im Verborgenen. Ein Reisebegleiter ins Land der Löwen von Juda, Hans Helfritz, DuMont-Kunst-Reiseführer, Köln 1972.

·      Äthiopien. Reiseführer, Paul F. Collins, Erfurt 2024.

Kulturgeschichte Äthiopiens

·      Äthiopien. Geschichte. Kultur. Herausforderungen, Siegbert Uhlig, David Appleyard, Alessandro Bausi, Wolfgang Hahn und Steven Kaplan, Wiesbaden 2018.

·      Bergland Äthiopien. Kunst und Kultur aus dem Hochland, Girma Fisseha, München 1997.

·      Briefe aus Ägypten, Äthiopien und der Halbinsel des Sinai, Carl Richard Lepsius (1810-1884) und Wilhelm Ludwig Hertz (1822-1901), Berlin 1852. Diese Reise wurde 1842-1845 unternommen.

·      Äthiopische Märchen, Dieter Wartenberg, Kremkau (Bismark) 2012.

·      Das christliche Äthiopien. Geschichte – Architektur – Kunst, Walter Raunig und Basilio Rodella, Regensburg 2005.

·      Die äthiopische Kirche und ihre Bilder, Rudolf Fischer, Feldbrunnen 2010.

·      Märchen aus Äthiopien, Caspar Detlef G. Müller (1927-2003), Märchen der Weltliteratur, Band 1, 7, München 1992.

·      The Ethiopians. Oromo Amhara Tigray History. Ancient Kingdoms. Ethiopian Languages. Geez Script Culture, Traditions, Identity and Heritage, Noah I. Marker, Erfurt 2026.

Ausstellungen

·      Äthiopien. Christentum zwischen Orient und Afrika, Girma Fisseha, Ausstellung in München, München 2002.

·      Äthiopien. Kunst und Geschichte eines Landes, Ausstellung in Lindau, Girma Fisseha und Walter Raunig, Lindau 1988.

Das äthiopische Priesterseminar

Im Jahre 1351 waren die ersten äthiopischen Pilger in der Heiligen Stadt Rom. 1431 nahmen äthiopische Geistliche am Konzil von Florenz teil. Sie logierten im Gästehaus auf dem Vatikanischen Hügel und erhielten zur Zelebration der Liturgie die Kirche Santo Stefano Maggiore. Das Gästehaus wurde zu einer Pilgerherberge für Äthiopier.

Das Päpstliche Äthiopische Kolleg wurde 1919 im Vatikan erbaut. Ebenfalls 1919 wurde das Collegium Orientale an der Piazza Santa Maria Maggiore gegründet. Dort gab es auch immer einen Lehrstuhl für äthiopische Sprache, Liturgie und Spiritualität.

·      Pontificio Collegio Etiopio giubiledo dʼoro 1919-1969, Debre K. Estefanos, Vatikan 1969.

 

 

© Dr. Heinrich Michael Knechten, Stockum 2026

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