Inhalt
Die
„unerlernbare“ russische Sprache
Die
„gefährliche“ russiche Sprache
Eigentümlichkeiten
des Russischen
Russische
Lehrbücher und Lektüre
Etymologie
der russischen Sprache
Kirchen
und Klöster in Rußland
Historische
Reisen durch Rußland
Baschkirische
Kulturgeschichte
Tscherkessische
Kulturgeschichte
Tschuktschische
Kulturgeschichte
Tschuwaschische
Kulturgeschichte
Weißrussische
Kulturgeschichte
Sammelbände
zu den Sprachen in Rußland
„Was, Russisch lernst Du? Das ist doch völlig sinnlos! Die russische Sprache kann man nicht erlernen!“
Das sagte mir jemand, dem ich unvorsichtigerweise anvertraut hatte, mit welcher Sprache ich mich beschäftige.
Da ich dieses Studium zur Zeit des Kalten Krieges begonnen hatte, fehlte es nicht an Warnungen, da Russisch als das Kommunikationsmittel des Gegners galt. Später wurde auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die von der sogenannten Russenmafia ausgehen, und heute trennt der Krieg die Menschen.
So sind die äußeren Umstände. Doch diese Sprache selbst fordert, ihr ungeteilte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Da ist zum einen der freie Akzent. Die Betonung kann wechseln: село сёла – seló sëla (gesprochen: sjóla) – das Dorf die Dörfer.

Hans Orschel, 30 Stunden Russisch für Anfänger. Ein Langenscheidt Kurzlehrbuch, Berlin-Schöneberg 1959, 14f: Betonung.
Zum anderen gibt es beim Verb die Aspekte. Eine Handlung wird dahingehend betrachtet, ob sie vollendet oder unvollendet ist. Dies gibt es auch im Deutschen: Er las das Buch durch (Он прочитал книгу) oder: Er liest ein Buch (Он читает книгу).

Orschel, 65: Die Aspekte
Um das Maß vollzumachen, tauchen bei den Verben der Bewegung zahlreiche Besonderheiten auf, weil ausgedrückt werden kann, ob die Bewegung anfängt, fortdauert oder wiederholt stattfindet, ob sie nach innen oder nach außen geht, ob sie nur kurze Zeit oder wiederholt stattfindet, ob ein Ziel oder eine Grenze erreicht wird, ob die Bewegung hinter oder durch einen Gegenstand geht, ob sie um ihn herum geht, ob sie von oben nach unten erfolgt, ob sie auf die Oberfläche eines Gegenstandes oder zu verschiedenen Seiten hin geht. Deshalb empfahl ein Lehrer sogar, Verben der Bewegung gänzlich zu vermeiden…

Larisa S. Muravʼëva, Die Verben der Bewegung im Russischen, Übersetzung von D. Schäfer, Moskau 1975; Moskau 21978, 251
Glücklicherweise gibt es ein Hilfsmittel für Lernende und Berufstätige:

Edmund Daum und Werner Schenk, Die russischen Verben. Grundformen. Aspekte. Rektion. Betonung. Deutsche Bedeutung, mit einem Aufsatz zur Syntax und Semantik der Verben des modernen Russisch von Rudolf Růžička, Leipzig 1954; Leipzig und München 121971.
Es gibt die sogenannten falschen Freunde des Übersetzers. Das sind Wörter, die im Deutschen und Russischen gleich oder sehr ähnlich sind, aber jeweils eine andere Bedeutung haben, zum Beispiel:
o Chor – хор: Menschen- oder Instrumentengruppe
o Institut – институт: Hochschule
o Doktor – доктор: habilitierter Professor
o Dokument – документ: Ausweis.
Merke: Je länger ein russisches Wort ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß es sich um eine Abkürzung handelt. Zum Beispiel:
· авиаметеоданные – метеорологические данные для авиации – meteorologische Daten für die Luftfahrt
· горрайнаробраз
– городской
районный
отдел
народного
образования –
Stadtteilabteilung für Volksbildung
· НИиПИгенплана
–
Научно-исследовательский
и проектный
институт
Генерального
плана – Wissenschaftliche Forschungs- und Planungshochschule für den Generalplan
Angesichts dieses langen Lernweges war es gut, daß ich bereits in der Kindheit begonnen hatte, mich mit diesen Dingen zu befassen. Noch heute ist mir der Satz aus meiner ersten Sprachlehre in Erinnerung: «Мой друг живёт под Москвой.» – Mein Freund wohnt unter (in der Nähe von) Moskau.

Orschel, 26f, 5. und 6. Stunde

Karl-August Paffen, Langenscheidts praktisches Lehrbuch Russisch, Berlin-Schöneberg 1960; Berlin 151988, 117
Dankbar war ich, daß Karl August Paffen Gogols Erzählung „Wie Ivan Ivanovič sich mit Ivan Nikiforovič entzweite“ in sein Lehrbuch aufgenommen hatte. So sollte jeder Sprachunterricht aussehen! Auf diese Weise gewinnen die Lernenden einen Einblick in die Seele des anderen Volkes.
Im Laufe der Jahrzehnte habe ich alle Lehrbücher durchgearbeitet, die mir erreichbar waren. Doch erst die Lektüre brachte den Durchbruch und die Beherrschung der Sprache. Dazu gehörten vor allem Texte des 19. Jahrhunderts, aber auch mittelrussische und altrussische Literatur. Je weiter sich jemand in der Geschichte des Russischen in Richtung auf die Vergangenheit bewegt, desto notwendiger ist ihm die Beherrschung des Kirchenslavischen und bei den ältesten Texten auch des Altslavischen. Doch das ist ein anderes Thema.
Spätestens jetzt ist meiner Erzählung noch etwas Wichtiges hinzuzufügen: Die Literatursprache unterscheidet sich wesentlich von der gesprochenen Sprache. Mein erster Lehrer konnte übersetzen und kannte Grammatik und Wörterbuch, aber er hatte nicht die Fähigkeit, Russisch zu sprechen.
Ich fand jedoch immer wieder geduldige Menschen, die mein anfängliches Gestammel und Wörtersuchen ertrugen und mich auf meine hauptsächlichsten Fehler aufmerksam machten. Natürlich beherrsche ich nicht den gesamten, gewaltigen Wortschatz des Russischen, aber ich komme gut zurecht und kann vernünftige Gespräche führen.
Nun kommt die alles entscheidende Frage: Lohnt sich dieser jahrzehntelange Aufwand?
Ich habe mir selbstverständlich nur einen kleinen Teil der Literatur erarbeitet, und nur von dem kann ich sprechen.
Da ist die Schilderung der Abgründigkeit des Lebens und der menschlichen Seele. Gewiß, auch bei Edgar Allan Poe und bei Ernst Theodor Amadeus Hoffmann findet sich eine exakte Beschreibung der dunklen Seite des Menschen. Doch bei Fëdor Michajlovič Dostoevskij ist eine weit größere Tiefe.
Der größere Teil Rußlands liegt in Asien. Das ist deutlich zu spüren bei Aleksandr Sergeevič Puškin: Hier steht das orientalische, märchenhafte Flair im Hintergrund und prägt die Atmosphäre.
Was bei westeuropäischen und nordamerikanischen Autoren häufig fehlt, ist das Spirituelle. Ganz unerwartet für Unkundige, findet es sich jedoch bei einem Autor wie Lev Nikolaevič Tolstoj.
Die orthodoxen Autoren geben Hilfen, das christliche Leben zu gestalten und auftauchende Schwierigkeiten zu überwinden. Sie sprechen vom unerschaffenen Licht, der Verklärung auf dem Berge Thabor, dem Einswerden mit dem Schöpferischen und dem Urgrund. Der Religionsphilosoph Nikolaj Aleksandrovič Berdjaev spricht sogar vom Ungrund.
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o Der Goldene Ring und Nowgorod. Altrussische Städte. Kunst- und Reiseführer mit Landeskunde, Ingrid Parigi, Stuttgart 1976.
o Knaurs Kulturführer: Der Goldene Ring. Moskau, Palech, Susdal, Wladimir, Sagorsk und andere, Marianne Mehling, München 1991.
· Fedorčuk, A. V.,
Ярославль.
История
твоего
города (Jaroslavlʼ. Geschichte deiner Stadt),
Jaroslavlʼ
2006.
· Mitrofanov, A. G., Ярославль. Городские прогулки (Jaroslavlʼ. Spaziergänge durch die Stadt), Moskau 2008.
· Nußer, Horst, Jaroslawl-Uglitsch-Kostroma, Unbekannte Hochkulturen im Osten Europas, Band 40, München 2014.
· Vojkova, Irina Nikolaevna, und Vladimir Petrovič Mitrofanov, Ярославль (Jaroslavlʼ), Leningrad 1973.
· Vygolov, Vsevolod Petrovič, Ярославль. Памятники архитектуры и искусства. Альбом (Jaroslavlʼ. Denkmäler der Architektur und der Kunst. Bildband), Moskau 1985.
· Bogoljubowo und Jurjew-Polski, Horst G. W. Nußer und Sibylle Festner, Unbekannte Hochkulturen im Osten Europas, Band 45, Materialien zur Geschichte und Sozialkunde, Band 118, München 2015.
· Владимир, Богодюбово, Суздаль, Юрьев Польской (Vladimir, Bogoljubovo, Suzdalʼ, Jurʼev Polʼskoj), N. Voronin, Moskau 21965.
· Губернский
город
Кострома (Die Gouvernementsstadt Kostromá),
Кострома 2010.
· Kostroma. Schönheit vor dem Spiegel. Leben in einer russischen Provinzstadt, Peter Struben, Frankfurt am Main 2008.
· Кострома, Vladimir N. Ivanov, Памятники городов России, (Baudenkmäler der Städte Rußlands), Moskau 1970.
· Кострома, Irina M. Razumovskaja, Leningrad 1989.
· Das Bronzeportal der Sophienkirche von Nowgorod. Ein romanisches Meisterwerk aus Magdeburg und seine Botschaft, Lothar Heiser, Fluhegg 2011.
· Die erste Novgoroder Chronik nach ihrer ältesten Redaktion (Synodalhandschrift) 1016-1362. Edition des altrussischen Textes und Faksimile der Handschrift im Nachdruck, Joachim Dietze, Frankfurt am Main 1971.
· Großnowgorod und das Reich der heiligen Sophia. Kirchen- und Kulturgeschichte einer alten russischen Stadt und ihres Hinterlandes, Konrad Onasch (1916-2007), Leipzig 1969.
· Nowgorod. Das goldene Zeitalter der Ikonen, Evgenija Petrova, Irina Solovʼeva, Nikolaj Grinev, Tatʼjana Kazarmčikova und Heinz Spielmann, Ausstellung in Hamburg, München 2005.
· Eine Stadt auf schwankendem Untergrund. Europarat-Projekt zur Rettung von Rostow Weliki, Anton-Heinz Schmidt, Aigen-Voglhub 2011.
· Книжные собрания Ростово-Ярославского епархия с древнейших времен до начала XX века. Опыт реконструкции (Die Buchsammlungen der Eparchie Rostov-Jaroslavlʼ von den frühesten Zeiten bis zum 20. Jahrhundert. Versuch einer Rekonstruktion), Studiorum slavicorum orbis, Band 13, Elena Vsevolodovna Sinicyna, St. Petersburg 2018.
· Le Kremlin de Rostoff, Jules Marie Armand
Vicomte de Cuverville (1834-1912), in : Gazette des Beaux Arts 13 (1895),
217-230.
· Ростов великий. Путеводитель по городу и его окрестностям (Großrostov. Reiseführer durch die Stadt und ihre Umgebung), Marija N. Tjunina, Jaroslavlʼ 1969.
· Rostow Welicki und Pereslawl-Salesski, Horst G. W. Nusser und Sibylle Festner, Unbekannte Hochkulturen im Osten Europas, Band 41, Materialien zur Geschichte und Sozialkunde, Band 114, München 2015.
· Ростов. Углич (Rostov. Uglič), V. Ivanov, Moskau 21975.
· Teiltonanalysen des Geläutes von Rostow Weliki, Rüdiger Pfeiffer-Rupp, in: Jahrbuch für Glockenkunde 29/30 (2017/2018), 275-278.
· Die Bauplastik von Wladimir-Susdal. Russische Romanik, Fannina W. Halle, Berlin 1929.
· Суздаль. Путеводитель. Исторический очерк (Suzdalʼ. Reiseführer. Historische Skizze), A. A. Varganov, Moskau 1985.
· Суздаль. Путеводитель (Suzdalʼ. Reiseführer), Jurij Vasilʼevič Belov, Jaroslavlʼ 1986.
· Суздаль. Все об архитектуре, истории, гостиницах, ресторанах. Путеводитель (Suzdalʼ. Alles über Architektur, Geschichte, Hotels und Restaurants. Reiseführer), T. Gorbaševa, Moskau 2008.
· Суздаль. Путеводитель, Aleksandr Sergeevič Milovskij, Moskau 1982; Susdal, Reiseführer, Übersetzung von Vera Nowak, Moskau 1982.
· Владимир, Богодюбово, Суздаль, Юрьев Польской (Vladimir, Bogoljubovo, Suzdalʼ, Jurʼev Polʼskoj), N. Voronin, Moskau 21965.
· Калинин. Путеводитель (Kalinin. Reiseführer), Nikolaj I. Mazurin, Moskau 1974.
· Памятники архитектуры Тверской области (Architekturdenkmäler des Gebietes Tverʼ), G. K. Smirnov, Tverʼ 2000.
· Тверь. Справочник-путеводитель (Tverʼ. Referenz-Reiseführer), Boris A. Eršov, Evgenij Viktorovič Stepanov und Zinaida F. Semaševa, Tverʼ 1993.
· Тверская классика
(Tverer Klassik), Vladimir Zacharovič Isakov, Tverʼ 2005. (Tverer Chroniken, Erzählungen und
Viten).
· Jaroslawl-Uglitsch-Kostroma, Horst Nußer, Unbekannte Hochkulturen im Osten Europas, Band 40, München 2014.
· Ростов. Углич (Rostov. Uglič), V. Ivanov, Moskau 21975.
· Углич. Фотопутеводитель (Uglič, Bildreiseführer), V. I. Erochin, Moskau 1991.
· Слѣдственное дѣло объ
убiенiи Дмитрiя царевича въ Угличѣ 15 мая 1591 года (Der Ermittlungsfall betreffs
der Ermordung des Zarensohnes Dmitrij in Uglič am 15. Mai
1591), I. S.
Beljaev, Moskau 1907.
· Die Bauplastik von Wladimir-Susdal. Russische Romanik, Fannina W. Halle, Berlin 1929.
· Памятники
Владимира.
Иллюстрированный
справочник (Baudenkmäler Vladimirs. Illustriertes
Handbuch), S. L. Bubnov, Vladimir 2008.
· Владимир. Путеводитель, Sergej Gordeev, Moskau 1983; Wladimir. Reiseführer, Übersetzung von Vera Nowak, Moskau 1983.
· Владимир, Богодюбово, Суздаль, Юрьев Польской (Vladimir, Bogoljubovo, Suzdalʼ, Jurʼev Polʼskoj), N. Voronin, Moskau 21965.
o Borowski, Birgit, St. Petersburg, Ostfildern 52000.
o Bútikov, Geórgij Petróvič, St. Isaacʼs Cathedral, Leningrad 1974.
o Galli, Max, und Astrid Fischer, St. Petersburg, Hamburg 2007.
o Gerberding, Eva, St. Petersburg, Köln 21998.
o Gusarov, Andrej Jurʼevič, Гатчина. Город и резиденция императора Павла I (Gátčina. Stadt und Residenz des Kaisers Pavel I.), St. Petersburg 2019.
o Hellbusch, Uwe, Photographien von Bernd Mayer, Peterhof. Das russische Versailles, Bad Homburg 1994.
o Kornilova, A. V., Карл Брюллов в Петербурге (Karl Brüllow in Petersburg), Leningrad 1976.
o Kučumov, Anatolij Michajlovič (1912-1993), mit Photographien von M. A. Veličko, Павловск. Дворец и парк (Pavlovsk. Schloß und Park), Leningrad 1976.
o Museum Katharinenschloß in Puškin, Herausgeber, Екатеринский дворец (Das Katharinenschloß), 2 Bände, Moskau 2004.
o Nowak, Elena, Anja Otto und Vadim Sergeev, St. Petersburg entdecken. Die europäische Metropole und ihre altrussischen Nachbarn, Berlin 2004.
o Omëtev, Boris, und John Stuart unter Mitarbeit von Olga Suslova und Lilija Uchtomskaja, St. Petersburg. Portrait of an Imperial City, London 1990; St. Petersburg in frühen Photographien, Übersetzung von Ulrich Lubda und Silvia Morawetz, München 21992.
o Petrova, Evgenija, und Marie-Louise von Plessen, Staatliches Russisches Museum St. Petersburg. Kunst- und Kulturgeschichte Rußlands in Wort und Bild, Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, 7. April bis 13. August 1995, Bonn 1995.
o Pëtrovskij, Boris B., Государственный Эрмитаж (Die staatliche Eremitage), Moskau 1981; Vorwort von Giulio Carlo Argan, Ermitage. Storia e collezioni, Übersetzung von Giuliana Forzoni, Florenz 1981; Die Eremitage, Stuttgart und Zürich 1982, 1983, 1990 und 1999.
o Pivneva, N. N., Прогулки по Ораниенбауму. Сборник работ участников конкурса «Мир красочный, поющий и звенящий» (Spaziergänge durch Oranienbaum. Auswahl von Arbeiten aus dem Wettbewerb „Eine wunderschöne Welt, singend und klingend“, Band 1, St. Petersburg 2004.
o Schultze, Jürgen, Organisator der Ausstellung, Übersetzung der russischen Texte von Nikolaj Thon, St. Petersburg um 1800. Ein goldenes Zeitalter des russischen Zarenreichs. Meisterwerke und authentische Zeugnisse der Zeit aus der Staatlichen Ermitage, Leningrad, Ausstellung in Villa Hügel 9. 6. - 4. 11. 1990, Recklinghausen 1990.
o Semënova, Natalʼja Jurʼevna, Fotos von Aleksandr Minin, Das Bernsteinzimmer. Ein Weltwunder kehrt zurück, Übersetzung von Christine Radisch, Dem 300. Geburtstag von St. Petersburg gewidmet, Köln 2003.
o Šuvalova, Irina, Ilʼja Efimovič Repin. K 150-letiju so dnja roždenija (Zum 150. Geburtstag), St. Petersburg 1995.
o Želaeva, Ekaterina, Nikolaj Semënov und Oleh Jakovlev, The National Library of Russia 1795-1995, Übersetzung von Paul Williams, St. Petersburg 1995.
· Das eisige Herz Sibiriens. Eine Reise von Moskau nach Wladiwostok, Jacek Hugo-Bader, München 2014.
· Das sibirische Pendel. Reisen in Rußland, Elmar Schenkel, Eggingen (Landkreis Waldshut) 2005.
· Der achte Kontinent. Die Eroberung Sibiriens, Gudrun Ziegler, Berlin 2005.
· Östlich der Sonne, Klaus Bednarz, Reinbek 2002.
· Siberia. A History of the People,
Janet M. Hartley, New Haven, Connecticut 2014.
· Sibirien. Vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Dittmar Dahlmann, Paderborn 2009.
· Sibirien entdecken. Metropolen entlang der Transsibirischen Eisenbahn. Mit Bajkalsee und Altajgebirge, Bodo Thöns, Trescher. Reihe: Reisen, Berlin 1999; Städte und Landschaften zwischen Ural und Pazifik, Berlin 2004.
· Sibirien und Zentralasien. Kunst- und Reiseführer mit Landeskunde, Ingrid Parigi, Stuttgart 1978; 1982.
· Transsib-Handbuch. Unterwegs mit der Transsibirischen Eisenbahn, Hans Engberding und Bodo Thöns, Trescher. Reihe: Reisen, Berlin 42005.
· Transsib. Reiseführer für individuelles Entdecken, Doris Knop, Bielefeld 52013; Reiseführer Transsib, Reise Know How, Bielefeld 2018.
· Transsib. Von Moskau nach Peking, Pia Thauwald, Bielefeld 2002; 2003; 2005.
· Balzac, Honoré de, Lettre sur Kiew, Paris 1927; Ein Abglanz meines Begehrens, Bericht einer Reise nach Rußland 1847, Übersetzung von Nicola Denis, herausgegeben von Brigitte van Kann, Berlin 2018. (Balzac reiste nicht nach Rußland, sondern in das Gebiet der heutigen Ukraine.)
· Von Sibirien nach Neu Guinea. Kapitän Dallmann, seine Schiffe und Reisen. Ein Lebensbild in Selbst- und Zeitzeugnissen, Peter-Michael Pawlik, Bremen 1996. (Eduard Dallmann; 1830-1896).
· Dumas, Alexandre der Ältere, Voyage en Russie, André Maurois und Jacques Suffel, Paris 1960; Reise durch Rußland, Günter Steinig, Berlin 1968; 2000.
· Fletcher,
Giles, Of the Russe Commonwealth 1591, Richard Pipes und John V. A. Fine jr.,
Cambridge, Massachusetts 1966.
· Haass, Friedrich Joseph, Ma visite aux eaux dʼAlexandre en 1809 et 1810, Moskau 1811; Meine Reise zu den Alexanderquellen in den Jahren 1809 und 1810. Dr. Friedrich Joseph Haass als Arzt und Naturforscher im nördlichen Kaukasus, Übersetzung von Dietrich M. Mathias, Aachen 2007.
· Herberstein, Sigismund von, Rerum Moscoviticarum commentarii, Basel 1556; Wien 1557; Frank Kämpfer, Eva Maurer, Andreas Fülberth und Hermann Beyer-Thoma, München 2007.
· Humboldt, Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von, Die Russland-Expedition von der Newa bis zum Altai, herausgegeben von Oliver Lubrich, Nachwort von Karl Schlögel, Textura, München 2019.
· Humboldt, Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von, Reise durchs Baltikum nach Rußland und Sibirien 1829, Aufgezeichnet von Hanno Beck, Alte abenteuerliche Reiseberichte, Stuttgart 1983.
· Karamzinʼs Memoir on Ancient and Modern Russia, Richard Pipes, Ann Arbor,
Michigan 2005.
· Kennan, George, Sibirien. Schilderungen (des Verbannungssystems), Leipzig 1890f.
· Kennan, George, Zeltleben in Sibirien, Leipzig 1891.
· Zur Tschuktschen-Halbinsel und zu den Tlinkit-Indianern 1881/82. Reisetagebücher und Briefe von Aurel und Arthur Krause, Beiträge zur Kulturanthropologie, Berlin 1984.
· „Meine geheimnisvolle Heimat“. Rilke und Russland, Thomas Schmidt und Julia Maas, Insel-Taschenbuch, Nr. 4593, Berlin 2020.
· Schleusing, Georg Adam, Neu entdecktes Sieweria, worinnen die Zobeln gefangen werden, wie es anietzo angebauet unjd bewohnet ist, Zittau 1693.
· Jacobi nobilis Dani hodœporicon Ruthenicum. Jacob Ulfeldts rejse i Rusland 1578, Knud
Rasmussen, Kopenhagen 1978; Путешествие в Россию, Übersetzung von V. V. Rybakov, Moskau
2002.
· Reise von Sarepta in verschiedene Kalmücken-Horden des Astrachanischen Gouvernements im Jahre 1823, Heinrich August Zwick, Leipzig 1827.
·
Russische Kulturgeschichte in diplomatischen
Reiseberichten aus vier Jahrhunderten. Sigmund von Herberstein, Adam Olearius,
Friedrich Christian Weber und August
von Haxthausen, herausgegeben von
Wolfgang Geier, Studien der Forschungsstelle Ostmitteleuropa an der Universität
Dortmund, Band 37, Wiesbaden 2004.
· Von Rußland über die Mongolei nach China. Berichte aus dem frühen 19. Jahrhundert, Hartmut Walravens, Orientalistik. Bibliographien und Dokumentationen, Band 16, Wiesbaden 2002.
In Rußland
werden 150 Sprachen gesprochen. (Die Zahlenangabe variiert, wenn manche
Sprachen lediglich als „Dialekte“ eingestuft werden.) Einige von ihnen sollen
im folgenden bibliographisch umrissen werden.
Abchasisch ist eine nordwestkaukasische Sprache.
· Abkhaz. A Comprehensive Self-Tutor,
George Hewitt, LINCOM Student Grammar, Band 3, München 2010.
· Грамматика абхазского языка (Grammatik der abchasischen Sprache), Š. K.
Aristava, Suchumi 1968.
· Abkhazian Folk Tales with
grammatical introduction, translation, notes and vocabulary, George Hewitt,
Languages of the World. Text Collection, Band 22, München 2005.
· Абхазские народные сказки (Abchasische Volksmärchen), K. S. Šakryl,
Moskau 1975.
· Der Weg in den Abchasien-Krieg, Aleksandr Kokeev und Georgij Otyrba, Universität Mannheim. Konflikt- und Kooperationsstrukturen in Osteuropa, Band 13, Mannheim 1997.
· Современное абхазское село. Этнографические очерки (Das heutige abchasische Dorf. Ethnographische Skizzen), L. Ch. Akaba, Hochschule D. I. Gulia, Tiflis 1967.
· The Abkhazians. A Handbook, George
Hewitt, London 1998.
Baschkirisch gehört zu den Turksprachen, und zwar zur Untergruppe der nordkipčakischen Sprachen. Diese Sprache wird in Baškortostán (Hauptstadt Ufá), in Tatarstan (Haupststadt Kazánʼ) und Mari El (Hauptstadt Ioškár Olá) gesprochen.
· Baschkirisch. Lehrbuch für Anfänger und Fortgeschrittene, Margarete I. Ersen-Rasch, Wiesbaden 2009.
· Bashkir Manual. Descriptive Grammar
and Texts with a Bashkir-English Glossary, Nicholas Poppe (1897-1991), Indiana
University Publications. Uralic and Altaic Series, Band 36, Bloomington,
Indiana 1964.
· Baschkirisch Kurzgrammatik, Angelika Landmann, Wiesbaden 2015.
· Башкирско-русский словарь (Baschkirisch-russisches Wörterbuch), Ḳasim Zakir uly Ahmärov (1900-1969), Moskau 1958.
· Baschkirisch-deutsches phraseologisches Wörterbuch, Firdäüs Gilʼmedtin ḳyzy Hisamitdinova (1950-2023), Ufa 1995.
· Башкиры (Baschkiren), Elena Sergeevna Danilko, Kristina Igorevna Abramičeva und Rail Gumerovič Kuнeev, Moskau 2015.
· Башкиры. Историко-этнографические очерки (Die Baschkiren. Historisch-ethnographische Skizzen), Sergej I. Rudenko (1885-1969), Moskau 1955.
· История башкирской советской литературы (Geschichte der baschkirischen Sowjetliteratur), I. Zaleskaja, Moskau 1970.
· Muslimischer Nationalismus im Russischen Reich, Nationsbildung und Nationalbewegung bei Tataren und Baschkiren 1861-1917, Christian Noack, Stuttgart 2000.
Chantisch ist eine uralische (finnisch-ugrische) Sprache und gehört zu deren ob-ugrischen Zweig. Früher wurde diese Sprache ostjakisch genannt.
· Ostyak, Irina Alekseevna Nikolaeva,
Languages of the World. Materials, Band 305, München 1999.
· Словарь хантыйско-русский русско-хантыйский, S. P. Moldanova, E. A. Nëmysova und V.
N. Remezanova, Leningrad 21989.
· Ostyak Texts in the Obdorsk Dialect,
Irina Alekseevna Nikolaeva, Studia Uralica, Band 9, Wiesbaden 1999.
· Eine arealtypologische Untersuchung verbaler Evidentialität und evidentieller Strategien in Sprachen des Jenissej-Ob-Areals, Marie Christin Hagel, Dissertation, Hamburg 2023.
· Postpositionale Konstruktionen in chantischen Dialekten, Zsófia Schön, Dissertation, München 2017; Dissertationen der LMU München, Band 15, Münster 2017.
· Der Wortparallelismus als Stilmittel der der ostjakischen Volksdichtung, Brigitte Schulze, Dissertation, Berlin 1983.
· Die poetischen Formeln der nordostjakischen Heldendichtung, Anna Widmer, Dissertation, Göttingen 1999; Veröffentlichungen der Societas Uralo-Altaica, Band 53, Wiesbaden 2001.
· Indianer Rußlands. Die kleinen Völker des Hohen Nordens und Fernen Ostens der Russischen Föderation. Texte des Chanten Jeremej D. Ajpin, Begleittexte von Winfried Dallmann, Bozen 1996.
· Khanty Mythology, Vladislav Michajlovič Kulemzin, Anna-Leena Siikala (1943-2016) und Vladimir Vladimirovič Napolʼskich, Encyclopaedia of Uralic Mythologies, Band 2, Budapest und Helsinki 2006.
· Человек и природа в верованиях хантов (Mensch und Natur in den Glaubensvorstellungen der Chanten), Vladislav Michajlovič Kulemzin, Tomsk 1984.
Inguschisch ist eine nordostkaukasische Sprache und gehört zr Untergruppe der wainachischen Sprachen.
· Ingush Grammar, Johanna Nichols,
University of California. Publications in Linguistics, Band 143, Berkeley,
California 2011.
· Description de lʼIngouche. Parler du centre nord du
Caucase, Françoise
Guérin, LINCOM Studies in Caucasian Linguistics, Band 15, München 2001.
· Der Erbwortschatz der nachischen Sprachen im Kaukasus. Tschetschenisch, Inguschisch, Batsisch / Zowa-Thuschisch, Heinz Fähnrich, Wiesbaden 2022.
· Erinnerung als Mobilisierungsressource im Vorfeld ethnisierter Gewaltkonflikte. Das Beispiel Nordossetien – Inguschetien 1989-1992, Dana Jirouš, Dissertation, Leipzig 2015, Gesellschaften und Staaten im Epochenwandel, Band 22, Frankfurt am Main 2017.
· Fehlwahrnehmung. Inguschetien und Dagestan zwei Jahre nach der russischen Vollinvasion in die Ukraine, Harold Chambers, in: Russland-Analysen 454 (2024), 17-23.
· Inguschetien im Würgegriff der Gewalt. Oberflächliche Normalität und ein wenig sichtbarer Krieg im Nord-Kaukasus, Anton-Heinz Schmidt, Aigen-Voglhub (Weißenbach, Land Salzburg) 2009.
· Politik und Religion in Nordkaukasien. Das Verhältnis von Islam und Widerstand am Beispiel von Tschetschenen und Inguschen (1757-1961), Christian Paul Osthold, Wiesbaden 2019.
Jakutisch ist eine nordöstliche Turksprache.
· Jakutisch. Kurzgrammatik, Angelika Landmann, Wiesbaden 2016.
· Jakutisch. Kleines erklärendes Wörterbuch, Vladimir Monastyrʼev, Turcologica, Band 68, Wiesbaden 2006.
· Якутские народные песни (Jakutische Volkslieder), Aleksandr I. Pičenko, Jakutsk 1988.
· „Defekte Demokratisierung“ – ein Weg zur Diktatur? Turkmenistan und die Republik Sacha (Jakutien) in der Russischen Föderation nach dem Ende der Sowjetunion, Katrin Heinitz, Dissertation, Tübingen 2007; Studien des Instituts für Ostrecht München, Band 58, Frankfurt am Main 2007.
· Jakutien. Fernes Land am Kältepol, Klaus Hrabowski, Leipzig 1990.
· Jakutien. Sibirien von Sibirien, Monika Muskala und Andreas Horvath, Ausstellung in Salzburg, Bern 2003.
Kalmückisch ist eine mongolische Sprache und gehört zu den Oirat-Kalmyk-Sprachen.
· Kalmückische Grammatik zum Nachschlagen, Johannes Benzing, Turcologica, Band 1, Wiesbaden 1985.
· Die temporalen Infinitkonstruktionen im Kalmückischen, Olga Seesing, Dissertation, München 2009; Wiesbaden 2013.
· Cornelius Rahmnʼs Kalmuk Dictionary, Übersetzung von Jan-Olof Svantesson, Turcologica, Band 93, Wiesbaden 2012.
· Der Elefant und die Maus. Ein kalmückisches Märchen in sieben Sprachen, Lidija Wartmann-Burataeva und Svetlana Thomas-Cholutaeva, Jena 2015. (Deutsch, englisch, russisch, aserbaidschanisch, japanisch, kalmückisch und türkisch).
· „…daß die инородцы („Andersstämmige“, Indigene) niemand rettet und das Heil bei ihnen selbst liegt…“ Quellen und Beiträge zur historischen Ethnologie von Burjaten und Kalmücken, Dittmar Schorkowitz, Veröffentlichungen der Societas Uralo-Altaica, Band 90, Wiesbaden 2018.
· Die soziale und politische Organisation bei den Kalmücken (Oiraten) und Prozesse der Akkulturation vom 17. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Ethnohistorische Untersuchungen über die mongolischen Völkerschaften, Dittmar Schorkowitz, Dissertation, Berlin 1991; Europäische Hochschulschriften, Reihe 19, Abteilung B, Band 28, Frankfurt am Main 1992.
· Reise von Sarepta in verschiedene Kalmücken-Horden des Astrachanischen Gouvernements im Jahre 1823, Heinrich August Zwick, Leipzig 1827.
· Where Two Worlds Met. The Russian
State and the Kalmyk Nomads 1600-1771, Michail Chodarkovskij, Ithaca, New York
1992.
Komi ist eine uralische (finno-ugrische) Sprache der permischen Untergruppe.
· Komi-syrjänisch, T. E. Uotila, Syrjänische Texte, Band 2f, Suomalais-Ugrilaisen Seuran toimituksia, Band 193.202, Helsinki 1986.1989.
· Syrjänisch-deutsches Wörterbuch nebst einem wotjakisch-deutschen im Anhange und einem deutschen Register, F. J. Wiedemann, St. Petersburg 1880.
· Deutsch-syrjänischer Minisprachführer mit syrjänisch-deutschem Wörterverzeichnis, Wolfgang Veenker, Hamburg 1985.
· Syrjänische Chrestomathie mit Grammatik und Glossar, Károly Rédei (1921-2008), Studia Uralica, Band 1, Wien 1978.
· Hidden Rituals and Public
Performances. Traditions and Belonging among the Post-Soviet Khanty, Komi and
Udmurts, Anna-Leena Siikala (1943-2016) und Oleg Ulyashev, Studia fennica.
Folkloristica, Band 19, Helsinki 2011.
· Очерки по истории Коми АССР (Skizzen zur Geschichte der
Autonomen Sowjetrepublik Komi), K. V. Sivkov, Syktyvkar 1955.
· Этногенез коми-зырян (Die Ethnogenese der
Komi-Syrjänen), E. A. Savelʼeva, Syktyvkar 1985.
Nenzisch ist eine uralische Sprache und gehört zur nordsamojedischen Untergruppe.
· Juraksamojedisches Wörterbuch, T. Lehtisalo (1887-1962), Lexica societatis fenno-ugricæ, Band 13, Helsinki 1956.
· Русско-ненецкий словарь (Russisch-nenzisches Wörterbuch), A. P. Pyperka und N. M. Tereščenko, Moskau 1948.
· Словарь ненецко-русский русско-ненецкий (Nenzisch-russisches und russisch-nenzisches Wörterbuch), N. M. Tereščenko, Leningrad 1982.
· Die alten Postpositionen des Nenzischen (Juraksamojedischen), Tibor Mikola, Den Haag 1975.
· Samojedische Sprachmaterialien, Matthias-Alexander Castrén (1813-1852) und T. Lehtisalo, Suomalais-Ugrilaisen Seuran toimituksia, Band 122, Helsinki 1960.
· Yurak chrestomathy, Gyula Décsy
(1925-2008), Uralic and Altaic Series, Band 50, Bloomington, Indiana 1966.
· Bei den Samojeden in Sibirien, Kai Donner, Übersetzung von W. H. von der Mülbe, Stuttgart 1926.
· Люди высоких широт, Jurij Simčenko, Moskau 1972; Am Rande der Arktis. Bei Tschuktschen, Nenzen und Dolganen, Übersetzung von Heinrich Täubert, Leipzig 1985.
· Com os Nenetses, Sebastião Salgado (1944-2025) und Isabella Francq, in: Da minha terra à terra, São Paulo 2014, 131-136; Bei den Nenzen, in: Mein Land, unsere Erde, Übersetzung von Sina de Malafosse, München 2019, 165-172.
· Sibirian Survival. The Nenets and
Their Story, Andrei V. Golovnev und Gail Osherenko, Ithaca, New York und London
1999.
Niwchisch ist eine isolierte Sprache, also mit keiner bekannten lebenden Sprache verwandt. Die frühere Bezeichnung war giljakisch.
· A Syntax of the Nivkh Language. The
Amur Dialect, Vladimir P. Nedjalkov und Galina A. Otaina, Studies in Language.
Companion Series, Band 139, Amsterdam 2013.
· Comparative Nivkh Dictionary,
Michael Fortescue, Languages of the World. Dictionaries, Band 62, München 2016.
· Nivkh as an Uralo-Siberian Language, Frederik H. H. Kortlandt, in: Per aspera ad asteriscos, Festschrift für Elmegård Rasmussen, herausgegeben von Ada Hyllested, Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft, Band 112, Innsbruck 2004, 285-289.
· Мир нивхов, Evgenija Petrova, Museumskatalog, Alʼmanach, Band 487, The World of the Nivkhs, Übersetzung von Peter Bray, St. Petersburg und Južno-Sachalinsk 2016.
· Plastiken, Amulette und Opfergeräte der Giljaken, dargestellt nach Objekten in deutschen Museen, Joung-Jae Lee, Magisterarbeit, Köln 1990; Verlagsausgabe: Köln 1990.
· Религиозные верования нивхов (Religiöse Glaubensvorstellungen der Nivchen), Aleksandr Borisovič Ostrovskij, Južno-Sachalinsk 2005.
Ossetisch ist eine indoeuropäische Sprache und gehört zu den iranischen Sprachen.
· Ossetian, Bela Hettich, Languages of the World. Materials, Band 475, München 2010.
· Etymologie und Lautlehre der ossetischen Sprache. Mit Nachträgen und Berichtigungen und einem Index, Heinrich Hübschmann, Sammlung indogermanischer Wörterbücher, Band 1, Straßburg 1887; Amsterdam 1969.
· Ossetisch-russisch-deutsches Wörterbuch, Vsevolod Miller, Leningrad 1927.
· Untersuchungen zur ossetisch-deutschen Lexikographie. Konzept für ein universelles zweisprachiges Wörterbuch ossetisch-deutsch, Madina A. Gusalti, Dissertation, Hamburg 2011; Hamburg und Vladikavkaz 2012.
· The Old Ossetic Inscription from the River Zelencuk, Ladislav Zgusta, Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse, Band 486, Veröffentlichungen der Iranischen Kommission, Band 21, Wien 1987.
· Coutume contemporaine et loi ancienne.
Droit coutumier ossetien éclairé par lʼhistoire comparée, Maksim M. Kovalevskij
(1851-1916), Paris 1893; Amsterdam 1970.
· Die russische Republik Ossetien. Wirtschaft, Staat, Soziales, Städte, Eugen Hufnagel, Materialien zur Wirtschafts- und Sozialgeographie, Band 133, München 2013.
· Grabschätze vom Kaukasus. Neue Ausgrabungen sowjetischer Archäologen in der Adygee und im nördlichen Ossetien, Ausstellung in Speyer, Aleksandr Leskov und Lothar Sperber, Rom 1991.
Tatarisch ist eine Turksprache und gehört zu den kipčakischen Sprachen.
·
Dawletschin, Tamurbek, Irina Dawletschin und
Semih Tezcan, Tatarisch-deutsches Wörterbuch, Turkologie und Türkeikunde, Band
2, Wiesbaden 1989.
· Ersen-Rasch, Margarete I., Tatarisch. Lehrbuch für Anfänger und Fortgeschrittene, Wiesbaden 2009.
· Landmann, Angelika, Tatarisch. Kurzgrammatik, Wiesbaden 2014.
· Shakhmayev, Sergev,
Tatar-English/English-Tatar Dictionary, Hippocrene Concise Dictionary, New York
1994.
· A History of Tatarstan. The Russian
Yoke and the Vanishing Tatars, Kees Boterbloem, Lexington Books, Lanham,
Maryland, New York und London 2023.
· Der Islam in der Republik Tatarstan. Offizielle und zivilgesellschaftliche Entwicklung seit der Perestrojka, Martin Eckardt und Johannes Grotzky, Bachelorarbeit, Norderstedt 2014.
· Kasan via Moskau. Reiseführer aus erster Hand, Ute Wiegand, Berlin 22018.
Der geographische Name Krim leitet sich vom tatarischen kerim – Festung ab. Im Krimtatarischen gibt es das Wort qrim – Felsen.
·
Çeneli,
İlhan, und Ernst A. Gruber, Einführung von Horst Wilfried Brands,
Krimtatarische Chrestomathie aus Gegenwartstexten, Wiesbaden 1980.
· Çeneli, İlhan, Formantien im Krimtatarischen, Freiburg im Breisgau 1979.
· Kavitskaya, Darya, Crimean Tatar, Languages of the World, München 2010.
· Prokosch, Erich, Krimtatarisch-deutsches Glossar, Grazer linguistische Monographien, Band 21, Graz 2007.
· Бахчисарайский историко-археологический музей. Путеводитель (Das historisch-archäologische Museum Bachčisaray. Ein Reiseführer), N. A, Bogdanova und I. I. Ljuboda, Simferopolʼ 1964.
· Die Krim. Ein Auszug aus der Reisebeschreibung des Fürsten Anatol von Demidoff, Übersetzung von J. F. Neigebaur, Breslau 1855.
· Die Krim in ethnographischer, landschaftlicher und hygienischer Beziehung, F. Remy, Odessa und Leipzig 1872.
· Krim, Sabine Stöhr, DuMont-Reisetaschenbücher, Band 2101, Köln 1995.
· Paul Sumarokoffs Reise durch die Krimm und Bessarabien im Jahre 1799, Übersetzung von Johann Richter, Leipzig 1892.
Tscherkessisch ist eine nordwestkaukasische Sprache. Es gibt Westtscherkessisch (Adygeisch) und Osttscherkessisch (Kabardinisch).
· Die Sprachwissenschaft des Tscherkessischen. Einleitung und Lautlehre, Šaukat al-Mufti (Habžoqa), Heidelberg 1978.
· Грамматика кабардино-черкесского литературного языка (Grammatik der kabardinisch-tscherkessischen Literatursprache), M. L. Abitov, Moskau 1957.
· A Grammar of the Kabardian Language,
John Colarusso, Calgary (Provinz Alberta, Kanada) 1992.
· Kabardian (East Circassian), John
Colarusso, Languages of the World. Materials, Band 200, München 2006.
· Кабардинско-русский словарь (Kabardinisch-russisches Wörterbuch), Bubė Kqardėn, Moskau
1957.
· A North West Caucasian Linguistic
Reader, John Colarusso, B. George Hewitt und Zaira Khiba Hewitt, LINCOM Studies
in Caucasian Linguistics, Band 21, München 2015.
· Kontaktbedingter Sprachwandel in der adygeischen Umgangssprache im Kaukasus und in der Türkei, Monika Höhlig, München 1997.
· Circassian History, Kadir I. Natho,
New York 2009.
· Der vergessene Völkermord. Sotschi und die Tragödie der Tscherkessen, Manfred Quiring und Cem Özdemir, Berlin 2013.
· Der Völkermord des Zaren. Russlands Krieg gegen die Tscherkessen im Kaukasus 1765-1864, Daniel Zander, Norderstedt 2022.
· Die tscherkessischen Nartensagen, Batiray Özbek, Dissertation, Heidelberg 1979; Heidelberg 1982.
· The Circassians. A Handbook, Peoples
of the Caucasus, Band 6, Amjad Jaimoukha, London 2001.
Tschuktschisch („Sprache der echten Menschen“) ist eine paläosibirische Sprache. Sie gehört zu den Tschuktscho-kamtschadalischen Sprachen der tschuktscho-korjakischen Untergruppe.
· Abriß der tschuktschischen Grammatik auf der Basis der Schriftsprache, Hans-Rainer Kämpfe und Alexander Pavlovič Volodin, Tunguso Sibirica, Band 1, Wiesbaden 1995.
· A Grammar of Chukchi, Michael John
Dunn, Dissertation, Canberra 1999.
· Comparative Chukotko-Kamchatkan
Dictionary, Michael David Fortescue, Trends in Linguistics. Documentation, Band
23, Berlin und New York 2005.
· Die Verwandtschaftsverhältnisse der tschuktschischen Sprachgruppe (tschuktschisch, korjakisch, kamtschadalisch), Karl Bouda, Acta Salmanticensia. Filosofia y letras, Band 5, 6, Salamanca 1952.
· Art of Chukchi. Peninsula People, M. Bronshtein und K. Dneprovskij, Museum der Orientalischen Kunst, Moskau 1992.
· Chukchee Mythology, Vladimir Germanovič Bogoraz (1865-1936), Michael Dürr und Erich Kasten, Bibliotheca Sibiro-pacifica, Fürstenberg an der Havel 2016.
· Люди высоких широт, Jurij Simčenko, Moskau 1972; Am Rande der Arktis. Bei Tschuktschen, Nenzen und Dolganen, Übersetzung von Heinrich Täubert, Leipzig 1985.
· Чукотская сага (Die Tschuktschen-Saga), Jurij Sergeevič Rytchëu (1930-2008), Magadan 1956; Moskau 1960.
· Последний шаман, Jurij Sergeevič Rytchëu, St. Petersburg 2004; Der letzte Schamane. Die Tschuktschen-Saga, Übersetzung von Antje Leetz, Unionsverlag-Taschenbuch, Band 295, Zürich 2004.
· Russisches Tagebuch. Von den Tschuktschen bis zum Roten Platz, Thomas Roth, München 2002.
· Сказки чукчей. Сборник (Märchen der Tschuktschen. Sammelband), R. V. Rudin und T. V. Borodin, Petropavlovsk-Kamčatskij 2017.
Tschuwaschisch ist eine Turksprache und gehört zu den oghurischen Sprachen. Die Hauptstadt Tschuwaschiens ist Tscheboksary.
· Ahlqvist, August (1826-1889), Tschuwaschisches Dialektwörterbuch, kritisch herausgegeben von Klára Agyagási und Eberhard Winkler, Veröffentlichungen der Societas Uralo-Altaica, Band 99, Wiesbaden 2023.
·
Benzing, Johannes (1913-2001),
Deutsch-tschuwaschisches Wörterverzeichnis nebst kurzem tschuwaschischen
Sprachführer. Berlin 1943.
· Benzing, Johannes, Kleine Einführung in die tschuwaschische Sprache, Berlin 1943.
· Landmann, Angelika, Tschuwaschisch. Kurzgrammatik, Wiesbaden 2014.
· Sirotkin, Michail Ja., Чувашско-русский словарь (Tschuwaschisch-russisches Wörterbuch), Moskau 1961.
· Археология и этнография Чувашской АССР. Библиографический указатель (Archäologie und Ethnographie der Tschuwaschischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik. Bibliographie), Boris V. Kachovskij, E. P. Michajlov und Pëtr P. Fokin, Čeboksary 1986.
· Chuvash Studies, András Róna-Tas, Asiatische Forschungen, Band 79, Wiesbaden 1982.
· Крестьянское восстание 1921 года в Чувашии. Сборник документов (Der Bauernaufstand im Jahre 1921 in Tschuwaschien. Dokumentenband), Evgenij Vitalʼevič Kasimov, Čeboksary 2009.
Tuwinisch gehört zu den sibirischen Turksprachen.
· Konverben im Tuwinischen. Eine Untersuchung unter Berücksichtigung des Altai-Dialekts, Ibrahim Ahmet Aydemir, Turcologica, Band 80, Wiesbaden 2009.
· Mongolic Elements in Tuvan, Bayarma
Khabtagaeva, Dissertation, Szeged 2007; Turcologica, Band 81, Wiesbaden 2009.
· Politeness Devices in the Tuvan
Language, Vitalij Vojnov, Dissertation, University of Texas; Turcologica, Band
101, Wiesbaden 2014.
· Русско-тувинский учебный словарь (Russisch-tuwinisches Schulwörterbuch), D. A. Monguš, Moskau 1988.
· Тувинско-монгольско-русский разговорник (Tuwinisch-mongolisch-russischer
Sprachführer), Grigorij Buratovič Sančaa und Elizaveta Borakaevna
Salzynmaa, Kyzyl 1972.
· Tuvan Dictionary, Gregory David S.
Anderson und K. David Harrison, Languages of the World. Dictionaries, Band 28,
München 2003.
· Tuwinischer Wortschatz mit alttürkischen und mongolischen Parallelen, Mehmet Ölmez, Veröffentlichungen der Societas Uralo-Altaica, Band 72, Wiesbaden 2007.
· Tyvan, Gregory David S. Anderson und
K. David Harrison, Languages of the World. Materials, Band 257, München 1999.
· Tyvanisch. Kurzgrammatik, Angelika Landmann, Wiesbaden 2017.
· Der Weiße Weg. Naturreligion und Divinisation bei den West-Tyva im Süden Sibiriens, Anett C. Oelschlägel, Leipzig 2004.
· Die Herren der Taiga. Berichte und Geschichten von Menschen und Geistern in der südsibirischen Republik Tuwa. Zeitgenössische Sagen und andere Folkloretexte, Anna Sperk, Norderstedt 2025.
· Geheimnisvolles Tuwa. Expeditionen in das Herz Asiens, Sewʼjan I. Weinshtein, Oststeinbek (Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein) 2005.
· Plurale Weltinterpretationen. Das Beispiel der Tyva Südsibiriens, Anett C. Oelschlägel, Fürstenberg an der Havel 2013.
· Reise ins asiatische Tuwa, Otto Mänchen-Helfen, Berlin 1931.
· Tuwinische Folkloretexte aus dem Altai (Cengel, Westmongolei), Teil 1: Kleine Formen, Erika Taube, Wiesbaden 2008.
· Tuwinische Volksmärchen, Erika Taube und Friedmar Geißler, Berlin 1978.
· Тувинский
героический
эпос. Опыт
историко-этнографического
анализа (Das tuwinische Heldenepos. Versuch
einer historisch-ethnographischen Analyse), L. V. Grebnev, Moskau 1960.
Weißrussisch ist eine indoeuropäische Sprache und gehört neben Russisch, Ukrainisch, Karpato-Russinisch und Westpolessisch zu den ostslavischen Sprachen. Altostslavisch und Ruthenisch sind ausgestorbene Sprachen dieser Gruppe.
· Lerne weißrussisch schnell, einfach, effizient, Pinhok Languages, München 2022.
· Weißrussisch lernen in 52 Wochen, William Kitsumaki, o. O. 2022 (Eigenverlag).
· Weißrussisch (Belarus) – Wort für Wort, Holger Knauf, Kauderwelsch, Band 145, Bielefeld 2001.
· Weißrussisch-Sprachkurs, Sprachenlernen24.de, München 2012.
· Deutsch-Weißrussisch für Anfänger. Ein Buch in zwei Sprachen, Johannes Schumann, München 2009.
· Belarussische Grammatik in Tabellen und Übungen, Claudia Hurtig, München 2003.
· Белорусско-русский словарь (Weißrussisch-russisches Wörterbuch), Janka Stankevič (1891-1976), New York 1990; Smolensk 2020.
· Deutsch-belarussisches Wörterbuch, Mikalaj Kurʼjanke, Minsk 2006.
· Deutsch-weißrussischer Sprachführer. Grammatik / Gesprächsbuch / Wörterbücher, Ulrich Steltner und Alice Bartsch, Jena 2006.
· Weißrussische Anthologie. Ein Lesebuch zur weißrussischen Literatur mit deutschen Übersetzungen, Ferdinand Neureiter (1928-2007), Slavistische Beiträge, Band 162, München 1983.
· Aspekte des weißrussisch-russischen Bilinguismus unter Berücksichtigung der Sprachnormen der weißrussischen Sprache, Andrea Rehmsmeier, Magisterarbeit, Bielefeld 1995.
· Das Weißrussische zwischen Sprachkontakt und Sprachverdrängung, Marina Scharlaj, Specimina philologiæ Slavicæ, Band 147, München 2008.
· Phonetische Variation in der weißrussischen „Trasjanka“. Sprachwandel und Sprachwechsel im weißrussisch-russischen Sprachkontakt, Jan Patrick Zeller, Oldenburg 2015.
· Sprachkontakt – Sprachmischung – Sprachwahl – Sprachwechsel. Eine sprachsoziologische Untersuchung der weißrussisch-russischen gemischten Rede „Trasjanka“ in Weißrussland, Bernhard Kittel, Diana Lindner, Mark Brüggemann, Jan Patrick Zeller und Gerd Hentschel, Berlin, Bern und Wien 2018.
· Syntagmatische Aspekte der weißrussisch-russischen gemischten Rede. Kodemischen und Morphosyntax, Sviatlana Tesch, Studia Slavica Oldenburgensia, Band 25, Oldenburg 2014.
· Weißrußland entdecken. Natur und Kultur von Brest bis zum Dnepr, Evelyn Scheer, Trescher-Reiseführer, Berlin 2002.
· Weißrussland mit Minsk, Brest, Hrodna, Homiel, Mahilieŭ und Viciebsk, André Böhm und Marina Rakhlei, Trescher-Führer, Berlin 2019.
· Weißrussland, Dirk Holtbrügge, Beckʼsche Reihe. Länder, Band 863, München 22002.
· Ein weißer Fleck in Europa … Die Imagination der Belarus als Kontaktzone zwischen Ost und West, Thomas M. Bohn und Victor Schadurski, Bielefeld 2011.
· Handbuch der Geschichte Weißrußlands. Dietrich Beyrau und Rainer Lindner, Göttingen 2001.
· Kalkulierte Morde. Die deutsche Vernichtungspolitik in Weißrußland 1941-1944, Christian Gerlach, Hamburg 21999.
· Weißrussland. Aktuelle Probleme und Entwicklungen, Elke Knappe, Andreas Wust und Marina Ratchina, Daten - Fakten - Literatur zur Geographie Europas, Band 11, Leipzig 2012.
· Evangelicals in a Dictatorship.
Protestants, Social Capital and Civil Society in Belarus, Paula Borowska,
Modern Belarusian Studies, Band 1, Paderborn 2025.
· Das Gebet des Herrn in den Sprachen Rußlands, Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft für Rußland, herausgegeben von Hermann Friedrich Dalton (1833-1913), St. Petersburg 1870; Nachwort von Wolfgang Veenker, Slavistische Studienbücher, Band VII, Wiesbaden 1971.
· Deutschsprachige Drucke Moskauer und Petersburger Verlage 1731-1991. Aus den Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Gottfried Kratz (1947-2022), Ausstellung in Münster, Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Band 12, Lüneburg 1995.
· Die Sprachen und Völker Russlands. Vom Verschwinden eines Reichtums, Ernst Kausen, in: Osteuropa 74 (2024), Nr. 1-3, 65-122.
· Die Sprachenpolitik Russlands nach 1991. Ein rechtlicher Überblick, Margarita Sonnenberg, München 2017.
· Sprachen in der UdSSR. Verzeichnis der Namen mit Angaben zu Verbreitung, Sprecherzahl, Schrift und Publikationsstatistik, Johannes Faensen, Osnabrück 1983.
· Языки народов России. Красная книга. Энциклопедический словарь-справочник (Die Sprachen der Völker Rußlands. Rote Liste gefährdeter Sprachen. Enzyklopädisches Referenzlexikon), Vladímir Petróvič Neroznák, Moskau 2002.
© Dr. Heinrich Michael Knechten, Stockum 2025